Merkblatt des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis (Stand: 30.10.2020)

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Hinweise des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis

(Stand 30.10.2020)

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

Nachdem erstmals ein Schüler unserer Schule positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, möchte ich auf die Vorgehensweise des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis in Bezug auf die Schulen hinweisen (Merkblatt Stand 30.10.2020). Diese haben wir als Schulleitung angewendet und werden wir auch in Zukunft so handhaben.

 Was tun, wenn….

 

 Ein Kind Krank im Unterricht ist/ im Unterricht krank wird?

  • Das Kind wird in einen separaten Raum begleitet, dort wird für eine Aufsicht gesorgt, das Kind muss umgehend einzeln abgeholt werden, eine Dokumentation ist erforderlich
  • Der Sitzplatz des Kindes wird desinfiziert (mit Einmalhandschuhen!) / Wischdesinfektion, anschl. Händedesinfektion
  • Der Unterricht mit dem Rest der Schüler wird weitergeführt

 

Die Nachricht kommt, dass ein Kind positiv auf COVID-19 getestet wurde?

Wenn gem. dem Hygieneplan Corona für die Schulen RLP vom 17.08.2020

→ Alle 20 Minuten der Raum ausreichend gelüftet wurde

→ Alle anderen Kinder in der Klasse einen Mund-Nasen-Schutz/ MNS bzw. Mund-Nasen-Bedeckung/ MNB getragen haben

   dann gelten nur die unmittelbaren Sitznachbarn (Umkreis 1,5m) als Kontaktpersonen Kategorie I und müssen 14 Tage in Quarantäne bzw. gehen unmittelbar nach Hause.

Dies gilt ab dem letzten Kontakt in der Einrichtung.

Eine schriftliche Quarantäneanordnung folgt. Für Kontaktpersonen Kat I können Abstriche am Tag 5-7 nach dem letzten Kontakt angeboten werden. Die Abstriche werden von Seiten der Schulleitung mit einer Abstrich Stelle koordiniert.

Alle anderen Kinder der Gruppe/ Klasse und der Lehrer (bei ausreichendem Abstand) gelten als Kontaktpersonen Kat. II und dürfen mit MNS/ MNB weiter den Unterricht besuchen.

Ob weitere Personen als Kat. I eingestuft werden müssen wie z.B. Pausenkontakte, Parallelklassen, Sportunterricht, Lehrerzimmer, Pausenräume, Schulbusse, Bahn etc. wird immer im Einzelfall im Rahmen der Ermittlung durch das Gesundheitsamt entschieden.

Im Zweifelsfall bitte bis zum Ermittlungsergebnis die Kontakte einschränken!

Die Schulleitung nimmt Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf.

Die Schulleitung übernimmt die Kommunikation mit den Eltern und Lehrern.

 

Die Nachricht kommt, dass ein Lehrer positiv auf COVID-19 getestet wurde?

  • Der Lehrer gilt als „krank“ und darf die Einrichtung nicht betreten, er geht in „häusliche Isolation“  (10 bzw. 14 Tage).
  • Alle Kinder der Gruppe/ Klasse des erkrankten Lehrers sind

- bei ausreichend Abstand zum Lehrer,

- wenn alle 20 Minuten gelüftet wurde und

- alle einen MNS/ MNB getragen haben

  

Kontaktpersonen der Kat. II, der Unterricht kann mit dieser Gruppe weitergeführt werden.

 

Die Schulleitung nimmt Kontakt mit dem Gesundheitsamt auf.

 

Maßnahmen im häuslichen Umfeld für Kontaktpersonen Kat I.

Kontaktpersonen der Kat. I wie u.a. Kinder/Lehrkräfte sollten sich, wenn möglich im privaten

   Umfeld weitestgehend vom Rest der Familie absondern.

• In der Quarantänezeit müssen generelle weitere engere Kontakte außerhalb des häuslichen

   Umfeldes (Familienfeiern, Besuche, Übernachtungsgäste) vermieden werden.

• Solange die Kontaktpersonen der Kat. I ohne Krankheitszeichen gesund bleiben, bestehen keine

   weiteren Maßnahmen für deren Kontaktpersonen wie z.B. in der Familie, Geschwisterkinder,  

   Eltern, Partner, Freunde, Parallelklasse etc. Diese Personen können sich uneingeschränkt weiterhin

    „frei“ bewegen. D.h. die Schüler in Quarantäne bleiben in jedem Fall zu Hause, die Geschwister,

    Eltern etc. können sich frei bewegen, es sei denn der Schüler in Quarantäne würde positiv getestet, 

    dann werden dessen Angehörige zu Kontaktpersonen der Kat.I.

• Sollten Krankheitszeichen wie Durchfall, Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen,

   Kopfschmerzen, Geruchssinn- und Geschmacksinnverlust u. ä. in der Quarantänezeit auftreten,

   muss diese Information dem zuständigen Gesundheitsamt umgehend gemeldet werden. Dann ist

   ein Abstrich/ PCR auf SARS-COV-2 erforderlich. Alle weiteren erforderlichen Maßnahmen werden

   dann vom Gesundheitsamt gemeinsam mit der Familie/betroffenen Person besprochen.

 

                 Korrekte Händedesinfektion:

  30 sec. die Hände feucht halten mit 2.3 ml Händedesinfektionsmittel und verreiben,

  keine Hautfläche vergessen etc.

 

  •  Maske wechseln, wenn diese durchfeuchtet ist
  • nach dem Absetzen Hände waschen oder desinfizieren
  • Maske täglich wechseln, waschen bei mind. 60°C,

          Ersatzmaske dabei haben

 

 

Grundsätzlich gilt:

 → Je kleiner die Gruppen und je größer der Abstand untereinander, je konsequenter das Tragen von MNS/ MNB eingehalten wird und das Lüftungskonzept umgesetzt wurde, umso weniger Kontaktpersonen der Kategorie I gibt es => weniger Unterrichtsausfall

 

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